Zu wenig Knochen war früher oft das Hindernis für Implantate. Kurzimplantate ermöglichen eine sichere Versorgung mit deutlich weniger Aufwand – ohne langen Knochenaufbau.
Kurzimplantate haben eine Länge von 4–7 mm (Standard: 8–16 mm). Diese geringere Länge macht sie zur idealen Lösung, wenn der Kieferknochen in der Höhe zu stark abgebaut ist – z.B. im Seitenzahnbereich des Oberkiefers (Kieferhöhle) oder im Unterkiefer (Nervkanal).
Moderne Kurzimplantate mit breiterem Durchmesser kompensieren die geringere Länge – die Stabilität ist vergleichbar mit konventionellen Implantaten.
Der Knochen baut sich nach Zahnverlust kontinuierlich ab – besonders in diesen Regionen stossen Standard-Implantate an anatomische Grenzen.
Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich liegt die Kieferhöhle oft sehr tief. Standard-Implantate würden einen aufwendigen Sinuslift erfordern – Kurzimplantate umgehen diesen Eingriff.
Der Nervkanal (N. alveolaris inferior) verläuft durch den Unterkiefer. Bei geringer Knochenhöhe darüber sind Kurzimplantate die sicherere Wahl.
Wer seit Jahren eine Prothese trägt, hat oft stark abgebauten Knochen. Kurzimplantate ermöglichen dennoch eine festsitzende Versorgung.
Aufwendige Knochenaufbauten sind besonders für ältere Patienten eine Belastung. Kurzimplantate bieten eine schonendere Alternative.
Ein Knochenaufbau verlängert die Gesamtbehandlung um 4–9 Monate und bedeutet einen zusätzlichen chirurgischen Eingriff. Kurzimplantate können bei geeigneter Anatomie all das vermeiden – und das bei vergleichbarem Langzeiterfolg.
DVT-Aufnahme zur genauen Messung der verfügbaren Knochenhöhe und Beurteilung der Nachbarstrukturen (Kieferhöhle, Nervkanal).
Wir planen die optimale Implantatposition digital – für maximale Sicherheit bei minimalem Knochenangebot.
Das Kurzimplantat wird unter lokaler Betäubung präzise eingesetzt. Dank geführter Chirurgie ist der Eingriff kurz und sicher.
Die Einheilzeit ist vergleichbar mit Standard-Implantaten: 6–12 Wochen. Es gibt keine zusätzliche Heilungsphase für Knochenaufbau.
Nach der Einheilung wird die individuelle Keramikkrone oder -brücke eingesetzt. Ihr Lächeln ist komplett.
4–7 mm – speziell für Bereiche mit eingeschränktem Knochenangebot entwickelt.
Oft breiter als Standard – gleicht die kürzere Länge in der Belastbarkeit aus.
Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich oft ohne Kieferhöhlenaugmentation möglich.
Bis zu 6–9 Monate kürzer als der Weg über einen Knochenaufbau.
Titan oder Zirkondioxid – je nach Wunsch und klinischer Situation.
Moderne Studien zeigen vergleichbare Langzeitergebnisse wie Standard-Implantate.
Wir prüfen in der 3D-Diagnostik, ob Kurzimplantate für Sie möglich sind – persönlich und unverbindlich.
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