Kein Knochenaufbau nötig

Kurzimplantate –
Zahnersatz ohne Knochenaufbau

Zu wenig Knochen war früher oft das Hindernis für Implantate. Kurzimplantate ermöglichen eine sichere Versorgung mit deutlich weniger Aufwand – ohne langen Knochenaufbau.

Kurzimplantat Swiss Dental Chur

Kurz in der Länge –
stark in der Wirkung

Kurzimplantate haben eine Länge von 4–7 mm (Standard: 8–16 mm). Diese geringere Länge macht sie zur idealen Lösung, wenn der Kieferknochen in der Höhe zu stark abgebaut ist – z.B. im Seitenzahnbereich des Oberkiefers (Kieferhöhle) oder im Unterkiefer (Nervkanal).

Moderne Kurzimplantate mit breiterem Durchmesser kompensieren die geringere Länge – die Stabilität ist vergleichbar mit konventionellen Implantaten.

  • Kein Sinuslift (Kieferhöhlenaugmentation) nötig
  • Kein Nervkanal-Management im Unterkiefer
  • Weniger Eingriffe, weniger Heilungszeit
  • Geringeres Operationsrisiko als Knochenaufbau
  • Schnellere Gesamtbehandlung
Wann sind Kurzimplantate sinnvoll?

Typische Situationen,
wo Kurzimplantate helfen

Der Knochen baut sich nach Zahnverlust kontinuierlich ab – besonders in diesen Regionen stossen Standard-Implantate an anatomische Grenzen.

Oberkiefer hinten

Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich liegt die Kieferhöhle oft sehr tief. Standard-Implantate würden einen aufwendigen Sinuslift erfordern – Kurzimplantate umgehen diesen Eingriff.

Unterkiefer hinten

Der Nervkanal (N. alveolaris inferior) verläuft durch den Unterkiefer. Bei geringer Knochenhöhe darüber sind Kurzimplantate die sicherere Wahl.

Langjähriger Zahnverlust

Wer seit Jahren eine Prothese trägt, hat oft stark abgebauten Knochen. Kurzimplantate ermöglichen dennoch eine festsitzende Versorgung.

Ältere Patienten

Aufwendige Knochenaufbauten sind besonders für ältere Patienten eine Belastung. Kurzimplantate bieten eine schonendere Alternative.

Kurzimplantat statt Knochenaufbau – oft die bessere Wahl

Ein Knochenaufbau verlängert die Gesamtbehandlung um 4–9 Monate und bedeutet einen zusätzlichen chirurgischen Eingriff. Kurzimplantate können bei geeigneter Anatomie all das vermeiden – und das bei vergleichbarem Langzeiterfolg.

Behandlungsablauf

Schritt für Schritt –
ohne Umweg über den Knochenaufbau

1

3D-Diagnostik & Planung

DVT-Aufnahme zur genauen Messung der verfügbaren Knochenhöhe und Beurteilung der Nachbarstrukturen (Kieferhöhle, Nervkanal).

2

Computergestützte Implantatplanung

Wir planen die optimale Implantatposition digital – für maximale Sicherheit bei minimalem Knochenangebot.

3

Schonende Einbringung

Das Kurzimplantat wird unter lokaler Betäubung präzise eingesetzt. Dank geführter Chirurgie ist der Eingriff kurz und sicher.

4

Einheilung (verkürzt)

Die Einheilzeit ist vergleichbar mit Standard-Implantaten: 6–12 Wochen. Es gibt keine zusätzliche Heilungsphase für Knochenaufbau.

5

Definitive Krone oder Brücke

Nach der Einheilung wird die individuelle Keramikkrone oder -brücke eingesetzt. Ihr Lächeln ist komplett.

Kenndaten

Das Wichtigste im Überblick

Länge

4–7 mm – speziell für Bereiche mit eingeschränktem Knochenangebot entwickelt.

Durchmesser

Oft breiter als Standard – gleicht die kürzere Länge in der Belastbarkeit aus.

Kein Sinuslift

Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich oft ohne Kieferhöhlenaugmentation möglich.

Zeitersparnis

Bis zu 6–9 Monate kürzer als der Weg über einen Knochenaufbau.

Material

Titan oder Zirkondioxid – je nach Wunsch und klinischer Situation.

Erfolgsrate

Moderne Studien zeigen vergleichbare Langzeitergebnisse wie Standard-Implantate.

Zu wenig Knochen? Kein Problem.

Wir prüfen in der 3D-Diagnostik, ob Kurzimplantate für Sie möglich sind – persönlich und unverbindlich.

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